Wenn man reist, vergeht die Zeit wie im Flug. Das habe ich auf meinen Reisen immer wieder feststellen müssen. Und so ist es auch diesmal nicht anders. Viel zu schnell ist die letzte Nacht auf englischem Boden vorbei und das letzte – angesichts der langen Heimfahrt extra üppige 🙂 – englische Frühstück gegessen.

Wir beschließen statt der Fähre nach Calais den Shuttlezug durch den Eurotunnel zu nehmen. Da wir uns dummerweise nicht schon vorher dazu entschieden haben, kostet uns das 230€- einen Tag früher gebucht wären es fast 100€ weniger gewesen. Aber es ist das Geld wert. Ohne in einer Autoschlange warten zu müssen, rollen wir ziemlich „nahtlos“ vom Check-In auf den Zug und werden nur 35 Minuten später in Calais wieder „ausgepuckt“. Da man im Gegensatz zur Fähre das Auto nicht verlassen muss, ist das eine ziemlich komfortable Art, die britische Hauptinsel zu erreichen oder zu verlassen.

Da es schon früher Nachmittag ist, als wir in Calais ankommen, drängt es eigentlich weiterzureisen, denn wir wollen in einer Tour zurück nach Buxtehude fahren. Aber wenn man schon in Frankreich ist, dann gehört zumindest ein kurzer Bistro-Besuch dazu. An der Promenade in Calais besuchen wir das Bistro der La Compagnie du Dragon, die Heimat des 72t schweren und 10m hohen Drachens, der regelmäßig die Promenade unsicher macht- jetzt aber gerade brav in seinem Hangar steht.

Nach einem kurzen Spaziergang geht es dann endgültig auf die Heimreise. Über Belgien – wo wir dank staatlichem Preisdeckels trotz des Iran-Kriegs für 1,67€/l nochmal volltanken – und die Niederlande erreichen wir Buxtehude nachts um drei. Und sinken erschöpft, aber voll mit tollen Eindrücken unserer kleinen Rundreise ins Bett.

Von Helge

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