Für heute ist gutes Wetter (13 Grad und Sonnenschein) vorhergesagt- das war auch der Hauptgrund, warum wir uns entschieden haben, zur Küste zu fahren. Und wir werden auch nicht enttäuscht.
nach einem ausgiebigen und sehr gutem Frühstück überqueren wir die Straße vor unserem Hotel und befinden uns direkt auf der Strandpromenade von Brighton mit den bunten und markanten Badehäuschen.
Der Weg ist bei diesem Wetter einfach wunderschön- zur Rechten Meer und zur Linken wuseliges Promenadetreiben und tolle Architektur. Man merkt, dass die Briten hier wirklich viel Liebe zum Detail und Geld hineingesteckt haben.
Erster Haltepunkt- und wahrscheinlich der spektakulärste auf unserer Reise – ist der Brighton i360 (ursprünglich British Airways i360). Der vor 10 Jahren eröffnete Aussichtsturm verfügt über eine ringförmige und verglaste Aussichtsplattform, die barrierefrei genutzt werden kann und auf 138m hochgefahren werden kann.
Wie am Flughafen wartet man nach Erwerb der Tickets nach einer Sicherheitskontrolle (!) in einem Wartebereich, bevor man die Plattform betreten kann. Während der gesamten „Fahrt“ kann man sich völlig frei auf der Plattform bewegen, und es gibt eine Bar, an der man Getränke kaufen kann. Oben angekommen verweilt die Glaskuppel eine knappe halbe Stunde, bevor es gemächlich wieder nach unten geht. Der Ausblick über die gesamte Küstenlinie und Brighton ist wahnsinnig schön und wir freuen uns, dass wir so viel Glück mit dem Wetter haben.
Wieder unten angekommen geht es weiter zum Royal Pavilion. George IV. ließ ihn als als Prince of Wales als königliche Sommerresidenz in den Jahren 1815 bis 1823 errichten. Der Pavilion ist im Stil eines indischen Mogulpalastes erbaut und von innen im anglo-chinesischen Stil gehalten. Insgesamt wirkt er nicht nur aus der Zeit gefallen, sondern auch örtlich leicht deplatziert. Allerdings lohnt sich der Besuch nichtsdestotrotz- allein die prunkvoll-üppige Inneneinrichtung lässt einen von Raum zu Raum staunen.
Auf dem Rückweg gönnen wir uns ein Eis und schauen den Möwen dabei zu, wie sie über das Stahlskelett der 2003 abgebrannten Westpier kreisen. Und wir haben nach diesem wundervoll sonnigen Tag mit vielen tollen Eindrücken noch das Glück, dass wir einen schon fast kitschig zu nennenden Sonnenuntergang erleben dürfen.
Zum Abschluss dieses gelungenen Tages essen wir heute beim Thailänder in unserem Restaurant. Als die Kellnerin (die sich dann als Inhaberin entpuppt) auf Deutsch anspricht, sind wir zunächst erstaunt. Auf die Frage, warum sie so gut Deutsch spricht, antwortet sie, dass sie in Stuttgart geboren und nach England ausgewandert ist.



































