Auch heute kommen wir wieder spät los. Aber das ist nicht schlimm, schließlich ist ja Urlaub und uns hetzt keiner.
Um die Strecke etwas abzukürzen, fahren wir nicht über Limerick, sondern setzen mit der Fähre über die Mündung des Shannon und fahren von Tarbert aus Richtung Ring of Kerry.
Kristin bemerkte richtig, dass der Ring of Kerry in gewisser Weise Irland ganz gut zusammenfasst. Wenn man nur wenige Stunden Zeit hätte, dann wäre er ideal, um die Vielfalt der irischen Landschaft zumindest erahnen zu können. Hoch aufragende Berge, kurvige und enge Straßen und ordentlich Wind von der Atlantikküste.
Am Rossbeigh Beach machen wir eine längere Pause und wundern uns durchaus darüber, dass hier Menschen bei starker Brandung und überschaubar hohen Temperaturen baden gehen. Gestern, wo wir wirklich von der Sonne verwöhnt wurden und endlich mal wieder im T-Shirt rumlaufen konnten, hätte uns das vielleicht auch gereizt, aber heute sind wir froh, dem Treiben in Jacke sitzend zuschauen zu können.
Mit dem Stellplatz haben wir – wie eigentlich jeden Abend – wieder Glück. Einige Kilometer hinter Sneen finden wir einen ruhigen Platz direkt auf der Blackwater Pier.



















