Nach der sehr positiven Erfahrung mit der Autofähre von Hoek van Holland nach Harwich im März haben wir uns entschieden, dies auch jetzt wieder zu machen. Es ist sehr entspannend, abends um 22 Uhr abzulegen und morgens ausgeruht in Harwich auszuschiffen. Da der Bulli trotz der Solarmodule auf dem. Dach noch – wenn auch kanpp – unter 2m Höhe bleibt, sind die Kosten zudem absolut im Rahmen.

Leider kommen wir fast zwei Stunden später als geplant los, so dass unser sehr großzügiger Puffer direkt am Anfang der Reise fast zu einem Nichts zusammenschrumpft- zumal wir dank eines großen Staus schon fast eine Stunde brauchen, um überhaupt aus Hamburg herauszukommen.

Aber letztlich reicht es dann sogar doch sogar noch, vor dem Einschiffen, eine kuurze Pause für das Abendessen zu machen. Wir rollen fast nahtlos vom Checkin auf die Fähre, wo wir wie schon beim letzten Mal wegen des mitgeführten Rollstuhls vom Personal so eingewiesen werden, dass wir den nächstgelegenen Fahrstuhl leicht erreichen. Kleiner Tipp: Es lohnt sich immer, beim Checkin kurz. Bescheid zu sagen- man bekommt ein Schild, das man in die Windschutzscheibe legt und wird gebeten, mit eingeschaltetem Warnblinker in die Spur zu fahren, damit das Personal an Bord einen gleich richtig einweisen kann.

Schnell finden wir unsere Kabine und verabreden mit Kristins Töchtern auf Deck 9. Die beiden begleiten uns die ersten Tage in London, bevor wir sie nach Birmingham fahren, von wo aus ihr Vater sie ein paar Tage später wieder nach Hause begleitet.

Auf dem Außendeck nehmen wir noch ein Getränk zu uns und können den letzten Rest vom Sonnenuntergang genißen, bevor wir ablegen und die Reise so richtig beginnt.

Von Helge

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